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SEO-News

Google Search Console: Platform Properties für Social Media ab sofort weltweit verfügbar

31. Juli 2026 SEO-News
Google Search Console: Platform Properties für Social Media ab sofort weltweit verfügbar

🌍 Was hat Google zu den neuen Platform Properties in der Search Console bekanntgegeben?

Drei Wochen nach dem ersten Test-Rollout hat Google die sogenannten Platform Properties in der Search Console weltweit für alle Nutzer freigeschaltet. Zudem wurde ein offizieller Leitfaden veröffentlicht, der erklärt, wie sich Video- und Social-Media-Content in der Suche optimal analysieren lässt.

Mit diesem Schritt erweitert Google die Search Console grundlegend über das reine Website-Hosting hinaus. Erstmals können Webmaster, SEOs und Content Creator genau nachvollziehen, wie viele Klicks und Impressionen die eigenen Beiträge auf externen Plattformen über die organische Google-Suche, Google News und Google Discover generieren. Eine eigene Website ist für die Erstellung dieser speziellen Properties nicht erforderlich.

📱 Welche Social-Media-Kanäle lassen sich tracken und wie funktioniert die Einrichtung?

Zum Start unterstützen die Platform Properties genau vier Netzwerke: YouTube, TikTok, Instagram und X. Die Einrichtung erfolgt direkt über die Search Console via Account-Autorisierung.

Um einen Kanal hinzuzufügen, wählt man in der Property-Auswahl der Search Console den Punkt „Property hinzufügen“ und wählt die gewünschte Plattform aus. Über eine OAuth-Schnittstelle autorisiert man die Verbindung zum jeweiligen Social-Media-Account. Nach erfolgreicher Bestätigung dauert es wenige Tage, bis die ersten Daten sichtbar sind. Für jeden einzelnen Account bzw. Kanal muss eine eigene Platform Property angelegt werden.

📊 Welche konkreten Leistungsdaten stellt Google für Social-Content bereit?

Google stellt die gewohnten Berichte zur Verfügung – darunter den Leistungsbericht (Klicks, Impressionen, CTR, durchschnittliche Position), Search Console Insights sowie Achievements.

Besonders wertvoll für die Praxis ist die Einsicht in die konkreten Suchanfragen (Keywords), über die Nutzer auf Posts, Reels, Shorts oder Videos stoßen. Darüber hinaus zeigt der Report Trends und sogenannte „Query Groups“ an. So lässt sich genau auswerten, welche Social-Posts in der Suche besonders gut performen, welche alten Videos plötzlich wieder Such-Traffic erhalten und welche Themen sich für künftigen Video-Content anbieten.

🛑 Was unterscheidet die Daten in der Search Console von den nativen Plattform-Analytics?

Die Search Console misst ausschließlich die Sichtbarkeit und Klicks, die aus den Google-Suchergebnissen auf den Social-Content führen. Interaktionen innerhalb der Apps (wie TikTok-Views oder Instagram-Likes) werden nicht erfasst.

Native In-App-Analytics von TikTok, Instagram oder YouTube zeigen zwar, wie oft ein Beitrag innerhalb der jeweiligen App gesehen wurde, zeigen jedoch nicht, was ein Nutzer vorher bei Google eingegeben hat. Genau diese Lücke schließen die Platform Properties: Sie zeigen die Traffic-Quelle Google Suche isoliert an. So wird beispielsweise auch ein Klick gezählt, wenn ein Nutzer ein Video direkt im Google-Viewer abspielt.

🔮 Warum ist die globale Freischaltung ein wichtiger Meilenstein zur Erfolgsmessung von Social-Content?

Die Verknüpfung dient rein der Reichweitenanalyse von Social-Media-Inhalten, die selbst als Suchergebnis erscheinen. Sie ist kein Indikator dafür, dass soziale Netzwerke oder Social Signals einen Einfluss auf das Ranking normaler Webseiten haben.

Da Google Kurzvideos, TikToks oder X-Posts als eigene Treffer in den SERPs und in Discover einbindet, ging es bisher ohne transparente Leistungsdaten zu. Die Platform Properties bieten nun eine isolierte Auswertung darüber, wie gut diese Social-Media-Inhalte als eigenständige Zielseiten in der Google-Suche performen. Es geht hierbei ausdrücklich nur um die Messbarkeit dieses extern gehosteten Contents in den SERPs, nicht um ein Signal zur Ranking-Optimierung klassischer Websites.

Du hast Fragen zu dem Thema? Melde dich gerne.